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Von April bis Dezember 2008 entstand in Zusammenarbeit mit Jugendlichen, Grafikern und Sozialpädagogen in diesem Zusammenhang die Homepage wasgehtda.de als wesentliches Produkt des Projektes Jugend@internet-international-interkulturell.
Die Internetseite „wasgehtda.de“ ist zugleich Veranstaltungskalender, Treffpunkt zum Austausch und Informationsplattform für Jugendliche aus Darmstadt.

Als zentrales charakteristisches Element beinhaltet „wasgehtda.de“ einen interaktiven Veranstaltungskalender für Jugendliche, auf den jede/r zugreifen, aber auch Veranstaltungen selbst eintragen kann. Nach dem Motto „Immer wissen, was los ist!“ soll die Seite den Zuspruch von Jugendlichen bekommen und so einen niederschwelligen Zugang zu vielen weiteren Themen ermöglichen, die die Internetseite natürlich noch beinhaltet. So z.B. bietet die Seite eine Fülle von Informationen zu jugendrelevanten Themen und verweist auf regionale Schulen, Ämter, Einrichtungen, Beratungsstellen und Kooperationspartner. Nicht zuletzt können sich Jugendliche hier zu allen Themen äußern, austauschen oder auch persönlichen vertraulichen Kontakt zu den Machern der Seite herstellen. Die Inhalte der Seite wurden im Rahmen unserer Arbeit mit Gruppen und Schulklassen erarbeitet und flossen so in die Themen der Seite ein.

Zielgruppe des Projektes waren Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 28 Jahren. Insgesamt haben 30 männliche und 34 weibliche Jugendlichen am Projekt teil genommen.

Zielsetzungen des Projektes waren

  • Integration benachteiligter Jugendlicher ausländischer Herkunft . Aktivitäten in heterogen besetzen Gruppen gerichtet an einer gemeinsame Aufgabe, Herausfinden gemeinsame Themen und Interessen, aber auch gesteuerte Kommunikation über Unterschiede und Besonderheiten mit dem zentralen Blickpunkt auf die Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung haben diesem Ziel beigetragen.
  • Förderung der Jugendlichen im Bereich der Bildung und Unterstützung der eigener Identität.
  • Erwerb individueller Fähigkeiten und sozialer Kompetenzen als Werkzeug gegenüber Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sowie als Unterstützung für die persönliche und berufliche Zukunft von Jugendliche, die Unterstützung beim Erwerb der deutschen Sprache, schulischem und interkulturellem Wissen, gezielte Vermittlung von Kompetenzen im Bereich neuer Kommunikationstechnologien (PC und Internet), Vermittlung eines sinnvollen und verantwortungsbewussten Umgangs mit neuen Medien und den damit erworbenen Informationen sowie Aufzeigen von Gefahren wurde in Rahmen der Gruppenarbeit sowie in individuellen Prozessen durchgeführt und begleitet.
  • Erstellen einer Internet-Plattform mit den Bereichen Informationen/Links zu jugendrelevanten Themen Schule, Übergang Schule-Beruf, Ausbildung, und Arbeit, Kulturaustausch, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus,Links zu Themen wie Lehrstellen, Kulturaustausch, Veranstaltungen,...



Dieses Projekt war auch für uns etwas Neues, umso mehr schauen wir mit Stolz auf ein Produkt, von dem wir überzeugt sind und worin wir weiteres Potential sehen.
Kritisch zu sehen ist die Realisierung der weiteren Betreuung des Projektes, da hierfür momentan noch keine Förderung besteht.
Außerdem braucht ein solches Projekt eine rege Nutzerbeteiligung, die sich durch weitere Werbung und Mundpropaganda erst aufbauen muss. So wäre es wünschenswert, dass sich gerade Einrichtungen und Institutionen, die mit Jugendlichen arbeiten auch mehr beteiligen, was derzeit noch stark ausbaufähig ist.
Vielleicht ergibt sich ja auch in der weiteren Arbeit eine feste Redaktionsgruppe aus den Reihen der jugendlichen Nutzer.