Tagung am 8. und 9. März 2008

Thema: "Rechtsextremismus - erkennen und damit umgehen"

Albert-Schweitzer-Haus Außerhalb 9 64678 Lindenfels


Rechtsextremismus spielt in der öffentlichen und veröffentlichten Meinung heute eine große Rolle.

Auch für die pädagogisch und politisch Handelnden in den Institutionen stellt sicht die Frage, was Ursache und Wirkungsweise dieser Erscheinung ist und welche Strategien und Konzepte der Auseinandersetzung zur Verfügung stehen.

Dabei gilt es zu bedenken, dass der Rechtsextremismus nicht nur politisch zu betrachten und zu bekämpfen ist, sondern auch als Teil einer Jugendkultur erklärt werden muss.

Für alle professionell und ehrenamtlich Tätigen stellt sich die Frage. „Wie erkenne ich rechtsextremistische Einstellungen in jugendkultureller Erscheinung, in Sprache, Umgang und Kleidung?“

Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus finden wir aber nicht nur bei deutschen Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Die Tagung will sowohl Ursachen und Wirkungen erklären, als auch konkrete Hilfestellungen für den pädagogischen Alltag zur Verfügung stellen.



Programm

Samstag, 8. März 2008

10:00 Uhr Begrüßung
Daniel Kozacki-Krüger
Geschäftsführer Freundeskreis Albert-Schweitzer-Haus e.V.

Waltraud Langer
Kinder- und Jugendförderung

10:15 Uhr Was wollen die Rechtsextremen?
Eine Einführung in rechtsextremistische Ideologien und Handlungsstrategien am Beispiel Hessen

11:15 Uhr Erlebniswelt Rechtsextremismus
Was fasziniert Kinder und Jugendliche am Rechtsextremismus, der Musik, der Klei-dung und im Internet?

12:30 Uhr Mittagessen

13:45 Uhr Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus bei Jugendlichen aus Migrantenfamilien

15:00 Uhr Kaffee

15:30 Uhr Arbeitsgruppen
• Rechtsextremismus im Internet
• Rechte Musik
• Rechtsextremismus in der Familie
• Organisationsstrukturen

18:30 Uhr Abendessen

20:00 Uhr "Der Kick"
Ein Film zum Thema Jugend, Gewalt und Hasskriminalität

Sonntag, 9. März 2008

09:30 Uhr Wie können wir in Elternhaus, Schule sowie der Kinder- und Jugendarbeit mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus umgehen?

11:00 Uhr Wie verhalte ich mich, wenn ich in meiner Gruppe oder in meinem Ar-beitsfeld rechtsextremistische Tendenzen bemerke? – Entwicklung konkreter Handlungsstrategien

12:30 Uhr Mittagessen

13:30 Uhr Auswertung und Abschlussreflexion

15:00 Uhr Kaffee



Referenten:

Dr. phil. Rainer Becker
Institut für Erziehungswissenschaften,
Philips-Universität Marburg

Wilfried Rexroth
Leiter der Landeskoordinierungsstelle im Beratungsnetzwerk Hessen und mobile Intervention gegen Rechtsextremismus

NN
Arbeit mit MigrantInnen aller Nationalitäten in Hessen

Rechtsextremismus - erkennen und damit umgehen

Art.: "Strategien gegen "Rechts" im Bergsträßer Anzeiger vom 11. März 2008






Die Projekte des Lokalen Aktionsplans Darmstadt werden im  Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ gefördert.